Weblog KPAG Kosmidis & Partner – die deutschsprachige Anwaltskanzlei in Griechenland

Angela Merkels Aufbauhelfer für Griechenland

Hans-Joachim Fuchtel, parlamentarischer Staatssekretär im Arbeitsministerium und CDU-Bundestagabgeordneter, wurde von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum Beauftragten für die Deutsch-Griechische Versammlung ernannt.

Sein Ziel ist es, für die deutsch-griechische Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene Know-how zur Verfügung zu stellen und mit kleinen, aber praktischen Schritten die Kontakte und den Austausch zu verbessern. „Gute Freunde helfen sich in schwieriger Zeit“ sagt der Verbindungsmann und reicht Griechenland die Hand, obwohl es keine leichte Arbeit ist, vor allem auch wegen der harten Kritik aus der griechischen Presse. Er bleibt jedoch furchtlos und ist sich sicher, dass es gerade in dieser schwierigen Zeit gelingen wird, Gemeinden und Regionen in beiden Ländern zusammenzubringen.

Viele griechische Bürgermeister suchen nach konkreten Wegen, ihre Städte und Gemeinden voranzubringen und die lokale Wirtschaftsentwicklung, den Tourismus sowie die Umwelt- und Energiepolitik zu fördern. Der Aufbauhelfer Hans-Joachim Fuchtel kann mit einer langjährigen Erfahrung in der Kommunalpolitik Chancen für Kooperationsprojekte und eine Verbesserung für Investitionen vor Ort anbieten. Wie er selber erklärt, geht es jetzt nicht um die große Politik, sondern um praktische Schritte, und beschreibt sich als einen Mann, der mit der Hand am Hammer arbeitet.

Herr Fuchtel ist davon überzeugt, dass Griechenland in der Europäischen Union bleiben wird und jetzt nur nach vorne geschaut werden muss um die neuen Partnerschaften zu stärken und den Austausch von Expertisen zu fördern.

(Quelle: Stuttgarter Zeitung)


2 Antworten zu “Angela Merkels Aufbauhelfer für Griechenland”

  1. Karlheinz Riechmann sagt:

    Hallo,

    es ist mehr als notwendig, diese Art der Kooperationshilfe, wie sie Herr Fuchtel beabsichtigt, anzubieten. Ich selbst war über 15 Jahre bis 1999 beruflich in Griechenland und habe meine damalige Tätigkeit u.a. durch Vetternwirtschaft und Zahlungsunwilligkeit von Firmen aufgeben „müssen“, da es sich nicht mehr rechnete, Erträge durch qualifizierte Berufsausübung zu erzielen. Konsequenz: Geschäftsaufgabe. Um diesen damaligen Negativtrend zu beseitigen, bedarf es der Anstrengungen unsererseits, den Griechen Möglichkeiten aufzuzeichnen, mit rechtsstaatlichen Mitteln und know how wieder auf die Beine zu kommen. Mit Polemik ist noch nie etwas vernünftiges erreicht worden, sondern nur mi Taten. Ich selbst will mich mit 76 Jahren nochmal einbringen, weiß aber im Moment noch nicht WIE. Als Techniker wird sich sicherlich eine Möglichkeit finden, meinen Erfahrungsschatz in die „Therapie zur Gesundung des griechischen Patienten“ zur Verfügung zu stellen. MfG, K.Riechmann

    • Abraam Kosmidis sagt:

      Vielen Dank für den konstruktiven Beitrag Herr Riechmann und Ihre Bereitschaft Ihr know-how zur Verfügung zu stellen. Können Sie vielleicht etwas mehr zu Ihrem Erfahrungsschatz mitteilen ? Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, diesen zu nutzen.

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