Weblog KPAG Kosmidis & Partner – die deutschsprachige Anwaltskanzlei in Griechenland

Neue Einheitliche Immobilienbesitzsteuer (ENFIA): die neuen Steuerbescheide, Fristen und Rückstände

Publiziert am 24.September.2014 von Abraam Kosmidis
Griechischen SteuerbehördenImmobilienbesitzer in Griechenland können ab sofort ihre neuen Bescheide zur Einheitlichen Immobilienbesitzsteuer (ENFIA) über das elektronische System „TAXISnet“ abrufen. Die korrigierten Steuerbescheide betreffen ca. 1,2 Mil. Eigentümer von Grundstücken, die sich außerhalb des Systems der objektbezogenen Einheitswertbestimmung befinden. Die Frist zur Entrichtung der ersten Rate läuft am 30. September ab und die letzte Rate kann bis zum 27. Februar 2015 entrichtet werden. Nach Mitteilung des Generalsekretariats für Öffentliche Einnahmen werden in den neuen Bescheiden sämtliche Korrekturen und Modifizierungen beinhaltet, die gemäß dem neugewählten Änderungsantrag vorgesehen werden. Insbesondere werden folgende Kategorien berücksichtigt:
(a) Fälle von Grundstücken, die in Gebieten liegen, in denen das System der objektbezogenen Einheitswertbestimmung nicht gilt und deswegen der herabgesetzte Steuerwert zwischen der im Jahr 2013 festgesetzten Immobiliensteuer (FAP) und der ENFIA 2014 berücksichtigt wird. (b) Befreiung der auf der Insel Kefalonia gelegenen Immobilien vom ENFIA. (c) Befreiung von der Hauptsteuer für das Restgrundstück denkmalgeschützter Gebäude oder Kunstwerke. (d) Senkung des Steuersatzes der Zusatzsteuer für nicht eigengenutzte Immobilien der juristischen Personen öffentlichen Rechts, die den Trägern der Zentralregierung nicht zugeordnet sind.
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WEF: Signifikante Stärkung der griechischen Wettbewerbsfähigkeit

Publiziert am 8.September.2014 von Abraam Kosmidis
Europa GriechenlandLaut Bericht des Weltwirtschaftsforums (WEF) ist Griechenland in diesem Jahr von Rang 91 auf Rang 81 der internationalen Länderrankings zur Wettbewerbsfähigkeit aufgestiegen. Die wesentlichen Gründe dafür sind unter anderem die Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und die Öffnung bzw. Liberalisierung bestimmten Märkte und Berufsgruppen Ferner ist dem Bericht zufolge ein technologischer Fortschritt in Griechenland festzustellen (Rang 54). Allerdings besteht bei den Unternehmen insoweit weiterhin noch hoher Handlungsbedarf. Es zeigt sich, dass die eingeleitete Sanierung der griechischen Wirtschaft während der sechsjährigen Rezession sich noch nicht zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. Ein weiteres Hindernis bei der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft ist die fehlende Kreditgewährung der Banken, sowie die weiterhin bestehenden bürokratischen Hindernisse für ausländische Direktinvestitionen. Der Wettlauf Griechenlands, innerhalb der letzten zwei Jahre Reformen umzusetzen – oft auch unter dem Druck der Gläubiger – wird im Bericht des WEF besonders erwähnt. Außer der Nord – Süd – Unterscheidung ist nun in Europa auch eine neue Teilung zwischen den erforderlichen Reformmaßnahmen für die Wirtschaft dieser Länder festzustellen: Griechenland und Portugal sollen durch diese Maßnahmen konkurrenzfähiger werden; Wirtschaften wie Frankreich oder Italien verzeichnen keinen großen Fortschritt. Portugal liegt dieses Jahr auf Rang 36 (2013: Rang 51), während Frankreich und Italien noch eine stagnierende Entwicklung verzeichnen. Die Bereiche, die zur Verbesserung der Position Griechenlands im internationalen Wettbewerbsfähigkeitsindex beigetragen haben sind unter anderem die Funktion der Gütermärkte (Rang 85 mit einer Bewertung von 4,20 auf einer Skala von 1 – 7), die Intensität der örtlichen Wettbewerbsfähigkeit (Rang 71) und die Flexibilität des Arbeitsmarktes, in Kombination mit besseren Leistungen in der öffentlichen Finanzwirtschaft und der drastischen Senkung des Haushaltsdefizits. Die Ineffizienz der Regierung, der Geldmarkt, die Wirksamkeit der Bankbranche und der beschränkte Zugang zu Finanzierungen stellen laut Bericht weiterhin die m aßgeblichen Hindernisse für die Wettbewerbsfähigkeit und dem Geschäftsverkehr des Landes dar. Um eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit und hohe Produktivität erzielen zu können, muss die griechische Wirtschaft den Innovation-und Energiebereich fördern, wodurch auch eine Verbesserung des Bildungssystems und der Investitionen im Forschungs-und Entwicklungsbereich erfolgen kann.
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